VAGINALSTRAFFUNG

Wie läuft die Vaginalstraffung ab?
In der ästhetischen Medizin wird am häufigsten die Straffung der hinteren Scheidenwand vorgenommen.
Die hintere Scheidenwand und die vordere Enddarmwand haben eine gemeinsame Wand. Wenn diese ausgeleiert und erschlafft ist führt sie zu Störungen beim Geschlechtsverkehr.  Bei der Widerherstellung dieser empfindlichen Wand sind Sie in der Hand des erfahrenen Intim- und Beckenbodenchirurgen Dr. Haffner richtig, er hat die notwendige Erfahrung und operative Routine bei solchen Eingriffen. Bei der Scheidenwandstraffung wird die Schleimhaut der hinteren Scheidenwand gelöst und das darunter liegende starke Muskel- und Bindegewebe gerafft, so dass eine straffe Vaginalhinterwand entsteht. Die Schleimhaut wird dann wieder genäht.
Der Vaginaleingang wird dabei leicht mitgestrafft. Hierzu ist die vollständige Freilegung der Hinterwand, die korrekte Doppelung der dargestellten Wand und des sich dort befindlichen sogenannten „SMAS“ Bindegewebes über die gesamte Länge der Vagina notwendig, ein Eingriff der gut trainierte, geschickte und geschulte Chirurgenkenntnisse voraussetzt.

 Vor einer Schamlippen- oder Vaginalstraffung:
Vor der Vaginalstraffung sollte eine Vollbad oder Sitzbad erfolgen und die Vagina frei vom Sekretfluss sein. Eine Rasur – wenn erforderlich – erfolgt erst im Op Raum unter sterilen Bedingungen. Ihr letztes Essen dürfen Sie 4 Stunden vor einer Vollnarkose einnehmen, es handelt sich um leichtes Essen, Butterbrot mit Tee oder ähnliches, kein Fleisch und keine Wurst.

Nach der Operation
Sie wachen schmerzfrei auf, weil die Schamlippen betäubt sind. Die Schmerzen stellen sich erst 4-5 Stunden später ein. Davor sollten Sie schon alle verordneten Schmerzmittel eingenommen haben. ( Novalgin plus Dolomangoin plus Tramal). Ihre Entlassung aus der tagesklinischen Überwachung erfolgt ca. 1 Stunde nach der Op und erfolgter Wundkontrolle. Sie dürfen zunächst ein paar Stunden liegen, zwischendurch immer wieder aufstehen und und ein wenig laufen, oder im Bett die Füße bewegen, damit vermeidet man die Risiken einer Thrombose. Sie sollten zu Hause oder im Hotel mit Begleitung übernachten. Kühlelemente sind schmerzstillend, aber bitte kein Eis direkt auf die Haut tun. Am Folgetag erfolgt ein Verbandswechsel, der schmerzfrei ist. Weiterhin werden Ihnen sterile Kompressen als Vorlagen verschrieben. Prophylaktisch verschreiben wir Ihnen Antibiotika für 5 Tage und Sie desinfizieren die Wundgegend mit verdünnter Wasserstoffperoxid Lösung 2x / Tag. Sie dürfen ab dem 2. Tag duschen, danach immer desinfizieren. Die Nähte sind zwar auflösend, stören aber manchmal trotzdem, so dass wir die lockeren und irritiernden Nähte ab dem 10. Tag ohne Schmerz entfernen , die inneren, nicht störenden Nähte lösen sich später von selbst auf. Die Wunde braucht keine Salbe, wenn Sie es jedoch als angenehmer finden, dann empfehlen wir Bepanthen-Antisept, die gleichzeitig desinfizierend wirkt.